"Fast wie in den wilden Sechzigern"
Braunschweiger Zeitung
Freitag, 21. September 2007

Wolfenbüttel. Wer schön sein will, muss leiden - heißt es: Für die neuen Frisurentrends opferten einige der Modelle im Asse-Sport-Center ihre langen Haare und wurden dafür mit neuen Frisuren im Barbie-, Bob- oder Graphic-Style belohnt.
Das sind neben Brit-Chic, Pop-Art und Urban-Beauty die Schlagworte der neuen Frisurenmode für diesen Herbst und den kommenden Winter. Zweimal im Jahr entwirft das Modeteam des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks die aktuellen Trends der Saison und stellt sie seinen Friseurmeistern vor. Moderiert von Markus "Marky" Fischer erhielten einige Modelle direkt auf der Bühne neue Frisuren, die als Trends präsentiert wurden. Die neuen Frisurenmoden sind deutlich von den 60er-Jahren inspiriert. Sie werden mit geometrischen Formen und exakten Linien modern inszeniert.
Manche entwürfe wirken, als seien sie mit Zirkel und Lineal entworfen worden. Wichtiges Element ist dabei der Pony, moderne Farbtechniken und Multicoloreffekte bringen das neue Aussehen ideal zur Geltung.

Frisurentrends 2007

Bei den Retro-Frisuren werden verschiedene Epochen in einem Schnitt zusammengebracht. Wenn dabei "maskuline Anmutung" auf "femininen Charme" trifft, beschreibt das eine moderne Damenfrisur. Der neue Kurzhaarschnitt hört auf den Namen "Schräge Harmonie" und verbindet den "Brit-Style der Sechziger" mit der "Pop-Art der Achtziger". Der Bob ist dagegen vom "Graphic-Style der Sechziger inspiriert". Die längere Bob-Varinante präsentiert sich mit fransig geschnittenen, überlangen Seiten und zeigt die Frisur mal ausgefallen und mal verspielt. Die langhaarige Frau zeigt sich mit einem runden Pony im Barbie-Style. Durch Hochsteckvarianten im Stil der Sechziger geschmückt mit Bändern, Reifen und Spangen wird die Frisur zu einem echten Hingucker.
Bei den Herren dominiert dagegen der neue Pilzkopf mit seiner quadratischen Grundform, während der Langhaarlook im Stil der Rockrebelen der Endsechziger daher kommt.

 
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